Krankes Wasser – Fehlendes Fachwissen oder bewusste Täuschung?

Im Zusammenhang mit der Leupser Quelle wird in der Presse geradezu inflationär der Begriff „krankes Wasser“ verwendet. In gefühlt jedem Pressebericht ist vom „sogenannten kranken Wasser“ die Rede. Der aufmerksame und interessierte Zeitungsleser stellt sich nun aber die Frage, was steckt hinter diesem Begriff. Die Antwort darauf ist genauso überraschend wie erschreckend. Den Begriff „krankes Wasser“ gibt es nämlich überhaupt nicht. Allein schon durch die Aussage „sogenanntes krankes Wasser“, wird dem Leser der Eindruck vermittelt, es handele sich hierbei um einen wissenschaftlich belegten und begründeten und in Fachkreisen gebräuchlichen Begriff im Zusammenhang mit Wasser und Wasserqualität. Aber leider weit gefehlt. Laut dem Gesundheitsamt Bayreuth ist der Begriff „krankes Wasser“ in keiner Form wissenschaftlich belegt und fundiert und wird vom Gesundheitsamt Bayreuth als Definition vehement abgelehnt. Auch wenn man Ihn als Suchbegriff bei Google eingibt, kommt als Suchergebnis nicht etwa die Seite vom Gesundheitsamt oder vom Wasserwirtschaftsamt oder eine wissenschaftliche Abhandlung über Wasserqualität. Nein, man wird auf die Berichterstattung des Nordbayerischen Kuriers über das Leupser Wasser verwiesen. Abschießend stellt sich daher nur noch eine Frage: Wer nennt dieses „sogenannte kranke Wasser“ eigentlich so? Anscheinend wird dieser Begriff nämlich nur von einer Stelle verwendet. Handelt es sich hierbei schlicht und einfach um fehlendes Fachwissen oder um bewusste Täuschung. Bilden Sie sich selbst Ihre Meinung.

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