Löschwasserversorgung

Heute wollen wir uns mal mit dem Thema Löschwasserversorgung beschäftigen. Dieses Thema hat natürlich auch einen Platz im bereits oft zitierten Statusbericht der Juragruppe betreffend der Leupser Wasserversorgung. Hier ein Auszug aus dem Bericht Seite 4 unten: „Nach DVGW-Arbeitsblatt W 405 / 6 beträgt der Löschwasserbedarf von kleinen ländlichen Orten 48 m³/h. Dieser ist für zwei Stunden zu bevorraten. Bei einer Reduzierung des tatsächlichen Speichervolumens, kann diese Forderung somit nicht mehr eingehalten werden.“

Im DVGW-Arbeitsblatt W 405 / 6, welches sich auch im Statusbericht der Juragruppe ab Seite 38 befindet, wird eindeutig beschrieben daß zur Deckung des Löschwasserbedarfs neben dem Trinkwasserrohrnetz auch unerschöpfliche Wasserquellen (z.B. offene Gewässer), Löschwasserteiche oder –brunnen , Entnahme aus Zierteichen oder Schwimmbecken sowie die Bereitstellung von Löschwasser durch Tanklösch- oder Behälterfahrzeuge verwendet werden dürfen (Punkt 8 auf Seite 9 im DVGW-Arbeitsblatt, bzw. auf Seite 46 des Statusberichtes). Die oben genannte Argumentation kann daher (wie so oft) nicht nachvollzogen werden. Der Verfasser dieser Zeilen war entweder noch nie in Leups und hat keine Ahnung von den örtlichen Gegebenheiten (Offenes Gewässer, Regenüberlaufbecken…) oder er hat das angesprochene Arbeitsblatt, auf das er sich bezieht, nicht vollständig gelesen. Bitte nachlesen und eigene Meinung bilden.

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