Pippi kann’s nicht lassen

Wie wir bereits in unserem Faktencheck „Das Pippilottaprinzip für Werkleiter“ aufgedeckt hatten, versuchte der Werkleiter der Juragruppe den gutgläubigen Verbands- und Stadträten das Leerlaufen unseres Hochbehälters, verursacht durch einen Defekt an einem Spülschieber, als Angstszenario bei der Versorgungssicherheit zu verkaufen. Dies war ganz leicht anhand der Beweisfotos und mit etwas Grundschulmathematik widerlegt.
Was würde Pippi in diesem Fall machen wenn man ihre Lügengeschichte so entlarven würde? Ja genau, es wäre ja nicht Pippi wenn Sie nicht noch eins draufsetzen könnte und sich abermals die Welt zurechtbiegen würde:

SpuelschieberDies schrieb die Juragruppe in einer Gegendarstellung zu unserem Faktencheck. Zwar wird jetzt wahrheitsgemäß der Spülschieber benannt und auch entgegen der ursprünglichen Lügengeschichte eingestanden, daß der Hochbehälter nicht aufgrund „eines kurzfristigen Mehrbedarf durch Unachtsamkeit“ leer gelaufen ist, jedoch dann wirds wieder sehr phantasievoll. Um vom Defekt am Spülschieber abzulenken bekommt das Ganze nun einen „zweiten nicht sichtbaren, unterirdischen Auslauf“ und einen „nahe gelegenen Vorfluter“ in den das Spülwasser abgelaufen sein soll:

Mhhh…. wo ist der „zweite nicht sichtbare Auslauf“? Rechts die Spülkammer mit den abgetrennten Graugußleitungen DN125, mittig das Schieberelement, oberirdisch über den Vierkantantrieb zu bedienen und links der Abgang hoch zum Standrohr. Ist der zweite Auslauf tatsächlich nicht sichtbar, also förmlich unsichtbar? Da ist uns Pippi eine Antwort schuldig!
Ok, dann wollen wir zumindest das Verbindungrohr zum nahe gelegenen Vorfluter suchen. (Begriffserklärung Vorfluter):

Zu sehen sind nur die abgetrennten Rohrenden der Hauptleitung, das Verbindungsrohr zum Vorfluter scheint auch unsichtbar zu sein und ein Vorfluter im nahen Umfeld des Spülschiebers ist auch nicht zu finden.

Da hat uns Pippi mal wieder eine ganz tolle Geschichte aufgetischt!

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Juragruppe zähmt umtriebige Quellen

Noch im Frühjahr 2018 hatte der Werkleiter der Juragruppe Hans Hümmer seinen Frust im Nordbayerischen Kurier kund getan, daß es ihm nicht möglich wäre die Leupser Quellen einzuzäunen, er wisse gar nicht wo sie seien 😦  Die Verzweiflung steht Ihm förmlich ins Gesicht geschrieben, da er genau weiß, daß die Einfriedung schon lange überfällig ist und schon seit 1956 laut Wasserrechtsbeschluß gefordert wird:

Einfriedung1956

Nur was will er tun, die Quellen sind einfach nicht aufzufinden? Über ein halbes Jahrhundert verstecken sich die Quellen irgendwo im Waldboden und wenn man sie sucht weichen sie zur Seite, klettern auf Bäume oder verstecken sich anderswo im Dorf.

Es klingt fast wie ein Wunder, aber nach über 62 Jahren intensiver Suche konnte die Juragruppe nun die Quellen ausfindig machen und mittels Bauzaun deren umtriebiges Wesen zähmen:

IMG-20180830-WA0006

Was genau war geschehen? Hat sich der Werkleiter Hilfe bei Julia Leischik geholt? Hat die in Quellnähe gefundene Wildkamera etwas damit zu tun? Oder ist ein Mitarbeiter versehentlich über einen der beiden Markierungssteine gestolpert?

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Egal! Die Quellen sind eingefangen und der Zaun verhindern zumindest, daß Elefant, Zebra, Hirsch und Giraffe ihr Geschäft unmittelbar über den Quellen verrichten können.
Fuchs, Hase und andere Kleintierchen möchten wir an dieser Stelle ganz offiziell bitten NICHT unter dem Bauzaun hindurch zu kriechen und im Quellbereich ein Häufchen zu machen, sonst bekommen wir wieder diese bösen Kolibakterien und der Werkleiter kommt wieder mit seiner alten Leier vom „kranken Wasser“.