Alle Jahre wieder…

… denkt unser Monopol-Wasserversorger laut über die Löschwasserversorgung in Leups nach.

Liebe Juragruppe, lasst Eure „Notfallpläne“ in der Schublade, die Leupser Feuerwehr hat auch dieses Jahr wieder reagiert und – nicht ganz überraschend – auch dieses Jahr wieder bewiesen, dass die Löschwasserversorgung gewährleistet ist, anbei kann sich jeder davon ein Bild machen:

(Wasserentnahme aus der – noch nicht mal angestauten – Fichtenohe)
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So ein Thema ist ja kein Spaß, sondern ganz im Gegenteil sehr ernst, die Fichtenohe wurde daher wieder angestaut und wir haben die Juragruppe aufgefordert, uns – wieder – täglich den Füllstand des Hochbehälters mitzuteilen.

Auch das hatten wir letztes Jahr schon, der Hochbehälter war 2018 bei allen uns mitgeteilten Prüfungen voll (was bei dem schon damals kolportierten angeblich höher als die Quellschüttung liegendem Verbrauch schon zum Nachdenken anregt), wir sehen daher gelassen den diesjährigen Mitteilungen entgegen.

Quellschüttung2018

… meint unser Monopol-Wasserversorger, die Leupser Quellen schlechtreden zu müssen?

Liebe Juragruppe, ist schon klar, dass zu so einem Spatenstich irgendwas gesagt werden muss, aber echt schon wieder eine Hauswurfsendung?
Wir Leupser messen selber regelmäßig und haben daher auch verlässliche Zahlen.

Allen Bemühungen zum Trotz sprudelt unser Überlauf immer noch munter vor sich hin:

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Video von der Schüttungsmessung

Zur Info, es handelt sich hierbei um das Wasser, das weder verbraucht noch in den Hochbehälter gepumpt wird, also um den Überlauf NACH 120m³ Reserve. Gefilmt übrigens am Samstag, also nach sehr langer Trockenheit und noch vor dem am Sonntag endlich gekommenem Regen. Irgendwie halten sich daher die Sorgen, dass unsere Quellen versiegen könnten, doch sehr in Grenzen.

Also bitte keine dramatischen Hauswurfsendungen mehr und auch keine Notversorgung aufbauen – das braucht’s einfach nicht (und wenn’s auch noch so schön zum Spatenstich der Ringleitung passen würde).

Auch der Fernwasseranschluss als Weihnachtsgeschenk mag unserem Monopol-Wasserversorger ja als gute Idee erscheinen, uns nicht und dem steht ja vielleicht auch noch der eine oder andere Gerichtsentscheid entgegen …

Wir wissen auch nicht, warum der Herr Werkleiter meint, auf Verständnis und Dankbarkeit in Leups hoffen zu dürfen. Verständnis hätten wir, wenn für die Leupser das gleiche Recht gelten würde wie für Trockau und auch wir einen Anschluss „nur“ als zweites Standbein bekommen würden. Das scheint aber aus uns vollkommen unerfindlichen Gründen nicht ins Konzept unseres Monopol-Wasserversorgers zu passen und so sollen wir gleich angeschlossen werden.

Warum? Verstehen wir eben NICHT!

Dankbar wären wir, wenn man uns mit dem Kalkwasser ganz verschonen würde, nicht die Leupser Quellen als Alibi für einen Ringleitungsbau missbrauchen würde und stattdessen z.B. auf die wirtschaftlichste Lösung eines zweiten Standbeins für Leups von Lindenhardt aus setzen würde (kostet einen Bruchteil und würde von allen Leupsern begrüßt statt abgelehnt werden).

Aber so?

Sorry, da werden wir den Herrn Hümmer wohl enttäuschen müssen in punkto Dankbarkeit – aber vielleicht hilft ihm ja sein Schmerzensgeld darüber hinweg.

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