Juragruppe immer unglaubwürdiger?

In den letzten Wochen hat der Zweckverband Juragruppe mehrere Informationsblätter an die Leupser Bürger verteilt. Vermutlich versucht man damit Panik in der Bevölkerung auszulösen und so eine Rechtfertigung für den Anschluss an die Fernleitung zu erwecken. Jedoch ist weder die Versorgung mit Kalkwasser über die Fernleitung noch die Notleitung zum Brandschutz für Leups notwendig. Unserer Meinung nach alles nur „Propaganda“ und Geldverschwendung. Machen sie sich selbst ein Bild:

Die Behauptungen der Juragruppe lassen sich wie immer ganz schnell widerlegen.

So schreibt die Juragruppe in einem der Infoblätter:

Bildschirmfoto vom 2019-08-06 14-14-42

An den mit X markierten Tagen wäre keine Schüttungsmessung möglich gewesen, weil es keinen Überlauf gegeben hätte:

Bildschirmfoto vom 2019-08-06 14-17-24

Die Darstellungen zum 06.07.19 haben wir bereits mit Veröffentlichung des Videos in unserem Beitrag vom 13.7.19 widerlegt. Ebenso ist der prächtige Überlauf vom 07.07.2019 weiter unten in einem der Videos zu sehen.

Zudem gibt es viele Videos vom Messen der Quellschüttung aus den letzten Wochen, die entgegen den wiederkehrenden Behauptungen in den Infoblättern der Juragruppe „die Quelle würde nicht mehr genügend schütten“, klar belegen, dass der Hochbehälter immer wieder gefüllt wird und es so am Pumpenhaus zum Überlauf kommt.

Sagen sie uns ihre Meinung und stimmen sie mit ab über die Glaubwürdigkeit der Juragruppe.

Quellschüttung am 06.07.2019

Quellschüttung am 07.07.2019

Quellschüttung am 10.07.2019

Quellschüttung am 03.08.2019

Quellschüttung am 04.08.2019

Was tun, wenn der Rechtsstaat versagt?

Der Verein Pro Leupser Quellwasser e.V. kämpft seit gut 2 Jahren mit legalen Mitteln (2 Fachanwälten) für den Erhalt Ihrer Quellen, d.h. er tut alles was in einem demokratischen Rechtsstaat machbar und erlaubt ist.

Im Gegensatz dazu agiert der Werkleiter der Juragruppe unserer Meinung nach immer wieder mit zweifelhaften Darstellung zu den Themen Qualität und Quantität des Wasser und ist zu sich zu keiner Parole zu schade, um die Quellen schlecht darzustellen – nach dem diese Quellen seit Eintritt in die JG in den 80er Jahren kläglich vernachlässigt wurden. Es werden sogar wiederholt sinnlose Klagen geführt, um den Verein an die finanziellen Grenzen bringen zu wollen. Wirklich geahndet wurde dieses Verhalten bisher nicht, selbst eine Strafanzeige wegen Subventionsbetrug schien folgenlos für den Werkleiter zu bleiben – allerdings musste der Förderantrag unseres Wissens nach RzWas 2016 zurückgezogen werden, um straflos davon zukommen.

Langjährige Seilschaften zu den Amigos in den Amtsstuben und in den Aufsichtsorganen, sowie die Nähe zu den ehrenwerten Parteigenossen hat viel mehr Wirkung als Gesetzestexte und Rechtssprechung.

Die Stadträte sowie die Verbandsmitglieder des Zweckverbandes wurden unserer Meinung nach mit „Falsch“-Darstellungen zu Entscheidungen gegen den Erhalt unserer Quellen gebracht. Wobei man womöglich Bürgermeister und den Stadträten sogar unterstellen könnte, dass sie genau wussten, was Sie tun und trotz klarer Fach- und Sachlage gegen unsere Quellen entscheiden: in Stadtrats-Kreisen sei offen darüber gesprochen worden, dass ihnen die Leupser Quellen völlig egal seien, es gehe ausschließlich um die hohen Summen der Förderung der Ringleitung, dazu müsse nun eben auch mal ein Bauernopfer gemacht werden.

Der aktuelle Streitpunkt Notversorgung für Löschwasser ist in unserem offenen Brief an die Stadt Pegnitz zu entnehmen.

Dabei wäre es so einfach und kostengünstig für alle zu lösen – 2. Standbein über Creußener Wassergruppe

Derzeit laufen Gespräche mit der Stadt Creußen zum Thema „Leups als Wassergäste im Zweckverband Creußen“. Mit einer wesentlich kosten-günstigeren Versorgung von Lindenhardt aus könnte man ein 2. Standbein für Leups schaffen. Dazu kann von Creußener Seite aber erst entschieden werden, wenn das Ergebnis der 4. Brunnenbohrung fest steht und die Wassermengen im Creußener Zweckverband gesichert sind. Parallel steht mittlerweile das Ergebnis der Mischbarkeit von Creußener- und Leupser Wasser fest: Sie sind beliebig in jedem Mischungsverhältnis mit einander mischbar – im Gegensatz zu dem Jurawasser, bei dem keine Mischbarkeit vorliegt, somit würde das Leupser Wasser den Bach runter laufen, ohne Nutzen. Im Regelfall, wenn die Leupser Quelle noch ausreichend schüttet, brauchen wir kein Wasser zukaufen. Sollte der Wasserbedarf in Leups steigen, oder die Quelle weniger schütten könnten wir Creußener Wasser beliebig einspeisen.

Und eindringlichst bitten wir ALLE, mal in sich zu gehen und sich ernsthaft die Frage zu stellen:
Glauben Sie wirklich, dass ein kleines gallisches Dorf sich keine Gedanken um die Wasserzukunft des eigenen Wohnortes macht und nur aus purem Egoismus Rechtsanwälte einschaltet, um einen persönlichen Kampf mit einem Werkleiter zu führen, oder könnte da nicht doch Unrecht der größte Hebel sein, warum wir uns gemeinsam mit der gesamten Ortschaft so um unsere Wasserzukunft kümmern? Bitte nehmen Sie sich einfach ein paar Minuten Zeit und folgen Sie dieser Frage in Ihr Gewissen!
Getreu nach Bertold Brecht: Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht! Und wir geben noch lange nicht auf, denn für uns und unsere Zukunft ZÄHLT eben JEDER Tropfen – nicht zahlt!

 

Appell an die Vernunft

APPELL AN DIE VERNUNFT – Stoppen Sie die Notleitung, das Geld ist sicherlich anderswo nötig – in Leups nicht!

Von wegen – jeder Tropfen zählt…. eher zahlt!

Für die Sicherstellung der Leupser Löschwasserversorgung soll eine Notversorgungsleitung für den Spottpreis von 50.000,- € gelegt werden.

Klasse, sollte sich der gemeine Leupser wohl denken, da sorgt sich jemand um unsere Sicherheit. Und die geht ja vor, wie wir aus der Zeitung erfahren haben.

Stimmt, da sind wir alle dafür – gerade im „brandgeschädigten“ Leups.

Bloß: Es soll ja nicht nur die Notversorgungsleitung gelegt werden, sondern es wurden ja auch bereits bestehende Wasserbehälter in Leups gefüllt. Das sind zwei Gruben, eine mit 40m3 und eine mit 140m3 sowie zwei Güllefässer unserer ortsansässigen Bauern. Die wurden alle aus der Fichtenohe befüllt – von der angezweifelt wird, dass sie zur Löschwasserversorgung ausreicht.

Wir haben jetzt also doppelt so viel Wasserspeicher wie vorher (100m3 im Hochbehälter) zusätzlich zum Hochbehälter,
der angeblich nicht mehr komplett gefüllt sein soll (trotzdem wagt wohl keiner zu behaupten, dass er leer ist, setzen wir ihn also gaaanz vorsichtig noch mit rund der Hälfte, also 50m3 an).

Wer in der Grundschule aufgepasst hat muss zu dem Schluss kommen, dass in Leups statt der 100m3, die schon immer da waren, derzeit rund 250m3 Löschwasser vorgehalten werden – zusätzlich zu einer lustig fließenden Fichtenohe, die sich bislang vollkommen unbeeindruckt von Trockenheit und sämtlichen Feuerwehrübungen / Wasserentnahmen gezeigt hat.

Und das will man uns als Grund verkaufen, warum darüber hinaus noch 50.000,- € für eine Notversorgung ausgegeben werden sollen???

DAS verstehen wir definitiv nicht!!! – Nicht als Leupser, nicht als Juragruppen-Kunde und nicht als Steuerzahler.

Wir appellieren daher an die Verantwortlichen, die hier unser aller Geld ausgeben wollen, Vernunft anzunehmen und
sich sachlich mit der Situation vor Ort auseinanderzusetzen, dann müssen Sie zu dem Schluss kommen, dass wir derzeit viel sicherer sind als im Sommer 2018 (und die letzten 50 Jahre), wo wir ja – bürgermeisterlich bestätigt – trotz ähnlicher Panikmache ruhig schlafen durften.

Stoppen Sie die Notleitung, das Geld ist sicherlich anderswo nötig – in Leups nicht!

Alle Jahre wieder…

… denkt unser Monopol-Wasserversorger laut über die Löschwasserversorgung in Leups nach.

Liebe Juragruppe, lasst Eure „Notfallpläne“ in der Schublade, die Leupser Feuerwehr hat auch dieses Jahr wieder reagiert und – nicht ganz überraschend – auch dieses Jahr wieder bewiesen, dass die Löschwasserversorgung gewährleistet ist, anbei kann sich jeder davon ein Bild machen:

(Wasserentnahme aus der – noch nicht mal angestauten – Fichtenohe)
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So ein Thema ist ja kein Spaß, sondern ganz im Gegenteil sehr ernst, die Fichtenohe wurde daher wieder angestaut und wir haben die Juragruppe aufgefordert, uns – wieder – täglich den Füllstand des Hochbehälters mitzuteilen.

Auch das hatten wir letztes Jahr schon, der Hochbehälter war 2018 bei allen uns mitgeteilten Prüfungen voll (was bei dem schon damals kolportierten angeblich höher als die Quellschüttung liegendem Verbrauch schon zum Nachdenken anregt), wir sehen daher gelassen den diesjährigen Mitteilungen entgegen.

Quellschüttung2018

… meint unser Monopol-Wasserversorger, die Leupser Quellen schlechtreden zu müssen?

Liebe Juragruppe, ist schon klar, dass zu so einem Spatenstich irgendwas gesagt werden muss, aber echt schon wieder eine Hauswurfsendung?
Wir Leupser messen selber regelmäßig und haben daher auch verlässliche Zahlen.

Allen Bemühungen zum Trotz sprudelt unser Überlauf immer noch munter vor sich hin:

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Video von der Schüttungsmessung

Zur Info, es handelt sich hierbei um das Wasser, das weder verbraucht noch in den Hochbehälter gepumpt wird, also um den Überlauf NACH 120m³ Reserve. Gefilmt übrigens am Samstag, also nach sehr langer Trockenheit und noch vor dem am Sonntag endlich gekommenem Regen. Irgendwie halten sich daher die Sorgen, dass unsere Quellen versiegen könnten, doch sehr in Grenzen.

Also bitte keine dramatischen Hauswurfsendungen mehr und auch keine Notversorgung aufbauen – das braucht’s einfach nicht (und wenn’s auch noch so schön zum Spatenstich der Ringleitung passen würde).

Auch der Fernwasseranschluss als Weihnachtsgeschenk mag unserem Monopol-Wasserversorger ja als gute Idee erscheinen, uns nicht und dem steht ja vielleicht auch noch der eine oder andere Gerichtsentscheid entgegen …

Wir wissen auch nicht, warum der Herr Werkleiter meint, auf Verständnis und Dankbarkeit in Leups hoffen zu dürfen. Verständnis hätten wir, wenn für die Leupser das gleiche Recht gelten würde wie für Trockau und auch wir einen Anschluss „nur“ als zweites Standbein bekommen würden. Das scheint aber aus uns vollkommen unerfindlichen Gründen nicht ins Konzept unseres Monopol-Wasserversorgers zu passen und so sollen wir gleich angeschlossen werden.

Warum? Verstehen wir eben NICHT!

Dankbar wären wir, wenn man uns mit dem Kalkwasser ganz verschonen würde, nicht die Leupser Quellen als Alibi für einen Ringleitungsbau missbrauchen würde und stattdessen z.B. auf die wirtschaftlichste Lösung eines zweiten Standbeins für Leups von Lindenhardt aus setzen würde (kostet einen Bruchteil und würde von allen Leupsern begrüßt statt abgelehnt werden).

Aber so?

Sorry, da werden wir den Herrn Hümmer wohl enttäuschen müssen in punkto Dankbarkeit – aber vielleicht hilft ihm ja sein Schmerzensgeld darüber hinweg.

Streitsache Spülschieber

Der Eine oder Andere wird es ja schon mitbekommen haben:

Wir haben uns tatsächlich in Sachen Hochbehälter-Entleerung am 24.08.2012 vor Gericht getroffen, der Zweckverband Juragruppe war der Meinung, uns per Unterlassungsklage verbieten zu können, unsere Meinung zu vertreten, dass dieser Vorfall einem defektem Spülschieber zuzuschreiben war. Getrennt haben wir uns mit einer gütlichen Einigung, der sehr souveräne Richter am Landgericht hat aber auch klar herausgestellt, dass unsere Meinungsfreiheit für die Juragruppe unantastbar ist.

Die so wunderbar süffisant geschriebenen Beiträge „Das Pippilotta-Prinzip für Werkleiter“ und „Pippi kann’s nicht lassen“ haben wir aufgrund der gütlichen Einigung aus dem Netz genommen, immer noch im Netz ist aber der Statusbericht Leups der Juragruppe, in dem auf Seite 4 der unbedarfte Leser den Eindruck bekommen könnte, dass in Leups das Wasser knapp wird, sobald mal ein bisschen gefeiert wird:

Dazu ist klarzustellen:

Unser Hochbehälter fasst 100 m³ Wasser, bei einem Fest werden bei uns i. M. 15-20 m³ am Wochenende verbraucht, da kommt es nicht einmal zu einem Engpass, wenn unser Braumeister gleichzeitig Flaschen spült.

Dies beweisen wir ja gerne auch immer wieder mit unseren schönen Festen am Leupser Schupfn, von denen bislang noch keines zur Wasserknappheit in Leups geführt hat (sonst würden wir ja auch keine mehr veranstalten 😉
Stattdessen kam die Entleerung wohl zustande, weil eine (in unseren Feuerwehrplänen bis dahin als Unterflurhydrant bezeichnete) Spülarmatur mit einem Standrohr zur Wasserentnahme für den Bühnenaufbau genutzt wurde.

Was keiner wissen konnte: Bei geöffnetem Schieber und geschlossenem Standrohr lief das Wasser wohl durch vorhandene Löcher unterirdisch ab. Dies verleitete unseren Monopol-Versorger zu der (wohl etwas zu sorglos recherchierten) Aussage:

Aha.
Der Auslauf über den unterirdischen Ablauf sollte also größer sein als das Standrohr. So eine Leitung sollte man ja sehen – gottseidank haben wir beim Ausbau schön aufgepasst:

Der unterirdische Ablauf scheint irgendwie noch unter dem Wasser verborgen, das munter durch das korrodierte Steigrohr sprudelt, also schauen wir doch mal, wie sich die Lage nach Ausbau der geheimnisvollen Armatur darstellt:

Sie sehen: Sie sehen … NICHTS, zumindest keinen „wesentlich größeren“ unterirdischen Ablauf zum Vorfluter, der Hochbehälter wird sich doch wohl nicht schlicht und ergreifend durch eine stark korrodierte Armatur entleert haben?

Ganz entschieden Nein stellt unser Monopol-Versorge im weiteren Schriftwechsel zu seiner Unterlassungsklage klar und bringt nun Variante 3 zu Papier:

Wie jetzt? Kein unterirdischer Ablauf mehr, größer als das Standrohr?
Da wird sich doch die Juragruppe nicht geirrt haben?
Dann hätten die ja die Öffentlichkeit, den Bürgermeister, die Stadt- und die Verbandsräte falsch informiert?
Naja, die Richtigstellung kommt bestimmt noch, man hat ja derzeit relativ viel mit Unterlassungsklagen zu tun beim Zweckverband …

Stattdessen jetzt also ein 5mm großes Loch zur Entleerung.
Ja, genau dadurch ist unser Hochbehälter bestimmt innerhalb von 7 Stunden leer gelaufen.
Ganz bestimmt.
Muss so sein, hat ja ein Gutachter geschrieben.

Obwohl … es gibt da ein Ausflussgesetz nach Toricelli, mit dem man so was ja berechnen kann. Haben wir gemacht und festgestellt: Bei reichlich angenommenem Druck auf der Leitung würde es runde 68 Stunden dauern, bis 100m3 Hochbehälter-Inhalt durch ein 5mm-Löchlein geflossen sind.
Die ganze Aktion hat aber nur 7 Stunden gedauert, dann war das Standrohr weg und der Schieber wieder zu.

Das Thema scheint jetzt aber schon soweit hochgekocht zu sein, dass auch die Kinder der Juragruppen-Mitarbeiter diesen Streit verarbeiten mussten. Wie anders sollten wir uns dieses Bild erklären, das wohl ein kleines Kind zum Thema Entleerungsbohrung gemalt hat:

Gut, mit der Rechtschreibung klappt´s noch nicht so richtig, „Funktion“ und „Betätigung“ sollte man schon groß schreiben, aber dafür hat der/die kleine unbekannte Maler(in) ja sehr schön im Bild umgesetzt, dass man eine Anbohrung zur Entleerung ja schon am besten unten setzt, damit das Wasser aus dem Steigrohr möglichst komplett ablaufen kann – macht Sinn.
Das, was wir aber beim Ausbau des Schiebers fotografiert haben, sind mehrere Löcher in der Mitte des Steigrohrs – die machen keinen Sinn und sind wohl nur durch Korrosion zu erklären:

Insofern hat uns die ganze Klagerei nicht wirklich überzeugt, unserer Meinung nach ergibt der Faktencheck nach wie vor: Grund ist eine defekte Armatur (deswegen ja wohl auch von der Juragruppe ausgebaut).

Hätte man statt der – schon lange nicht mehr zeitgemäßen – persönlichen Sichtung und Zeituhr-Einstellung im Hochbehälter irgendwann in den letzten Jahrzehnten mal etwas so Hochmodernes wie eine Schwimmerschaltung oder gar eine Alarm-Meldung in unserem Hochbehälter eingebaut, wäre wohl gar nicht viel passiert und Leups wäre noch nicht einmal dieses eine Mal auf dem Trockenen gesessen.

Ist übrigens der einzige bekannte Fall aus den letzten Jahrzehnten, obwohl wir (v. a. Im Sommer) feste Feiern, Braumeister Stefan sein wunderbares Bier braut und wir alle gerne unser gutes Wasser trinken, man möge uns also bitte nicht mehr einreden wollen, unser Wasser reiche nicht.

Juragruppe zähmt umtriebige Quellen

Noch im Frühjahr 2018 hatte der Werkleiter der Juragruppe Hans Hümmer seinen Frust im Nordbayerischen Kurier kund getan, daß es ihm nicht möglich wäre die Leupser Quellen einzuzäunen, er wisse gar nicht wo sie seien 😦  Die Verzweiflung steht Ihm förmlich ins Gesicht geschrieben, da er genau weiß, daß die Einfriedung schon lange überfällig ist und schon seit 1956 laut Wasserrechtsbeschluß gefordert wird:

Einfriedung1956

Nur was will er tun, die Quellen sind einfach nicht aufzufinden? Über ein halbes Jahrhundert verstecken sich die Quellen irgendwo im Waldboden und wenn man sie sucht weichen sie zur Seite, klettern auf Bäume oder verstecken sich anderswo im Dorf.

Es klingt fast wie ein Wunder, aber nach über 62 Jahren intensiver Suche konnte die Juragruppe nun die Quellen ausfindig machen und mittels Bauzaun deren umtriebiges Wesen zähmen:

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Was genau war geschehen? Hat sich der Werkleiter Hilfe bei Julia Leischik geholt? Hat die in Quellnähe gefundene Wildkamera etwas damit zu tun? Oder ist ein Mitarbeiter versehentlich über einen der beiden Markierungssteine gestolpert?

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Egal! Die Quellen sind eingefangen und der Zaun verhindern zumindest, daß Elefant, Zebra, Hirsch und Giraffe ihr Geschäft unmittelbar über den Quellen verrichten können.
Fuchs, Hase und andere Kleintierchen möchten wir an dieser Stelle ganz offiziell bitten NICHT unter dem Bauzaun hindurch zu kriechen und im Quellbereich ein Häufchen zu machen, sonst bekommen wir wieder diese bösen Kolibakterien und der Werkleiter kommt wieder mit seiner alten Leier vom „kranken Wasser“.