Das Pippilotta-Prinzip für Werkleiter

Getreu der Denkweise von Astrid Lindgrens Märchenfigur Pippi Langstumpf handelt auch die Werkleitung der Juragruppe: „ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“. So findet man im Märchenbuch des Herrn Hümmer auf Seite 4 folgenden Abschnitt:
„Bei einem mehrtägigen Festival am Leupser Schupfen ist durch Unachtsamkeit ein kurzfristiger Mehrbedarf entstanden, der die gesamte Restmenge des Hochbehälters abzog. Im ganzen Ort floss aus den Hähnen kein Wasser mehr heraus“.
Ein kleines Stück weiter im Text kommt dann noch die furchteregende Leupser Brauerei ins Spiel, sie würde durch Stoßabnahme die Wasserversorgung der Leupser Bürger gefährden.

Da hat Pippi aber ganz schön dick aufgetragen, Pinocchio hätte eine meterlange Nase…

Also weg von Märchen, Fakenews und alternative Fakten, zurück in die Realität: Das Leerlaufen des Hochbehälters beim Festival im August 2012 wurde nicht durch eine „Unachtsamkeit“ verursacht, sondern war auf einen defekten Spülschieber im Leitungsnetz zurückzuführen:

Spülschieber

Dieser wurde Ende April 2013 von der Juragruppe selbst demontiert und durch ein Rohrstück ersetzt:

SAMSUNG

Halt, jetzt geht’s doch noch mal zurück zu Pippi, sie ist bekannterweise ein Rechengenie:
„…2×3 macht 4 und widdewiddewitt und 3 mach 9e…“ und so rechnet man bei der Juragruppe vermutlich auch sonst würde man beim stoßartigen Wasserverbrauch der Leupser Brauerei nicht von Engpass reden oder ein Festival als Problem darstellen. Hierzu ganz einfach mal ein paar Zahlen :

Wasservorrat Hochbehälter: ca. 100 cbm (Kubikmeter)
Quellschüttung: ca. 80 cbm / Tag
Wasserverbrauch Leups: ca. 30 cbm / Tag
Wasserverbrauch Brauerei: max. 8 cbm / Tag
Wasserverbrauch Festival: ca. 15-20 cbm / Wochenende

Unschwer zu erkennen, daß weder die Brauerei noch ein Festival pro Tag mehr als 10% des Wasservorrats des Hochbehälters benötigt.

Nur im Takka-Tukka-Land und bei der Juragruppe klappts mit dem Rechnen nicht so richtig.

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Bei uns können Sie sich ihre Trendlinie selber bilden

Die Juragruppe hat kürzlich aus Maximal- und Minimalschüttung unserer Leupser Quelle eine Trendlinie veröffentlicht und diese mit einer „vielerorts kaum behebbaren Problemstellung: Rückgang oberirdischer Quellen“ in Verbindung gebracht.
Wir haben uns erlaubt, dieses Diagramm um den in diesem Zusammenhang nicht ganz uninteressanten Jahresmittelwert zu ergänzen und bewusst darauf verzichtet dem interessierten Leser eine Trendlinie vorzugeben. Wir weisen allerdings darauf hin, daß die durchschnittliche Quellschüttung im Durchschnitt der Jahre 2006-2016 um den Faktor 3,23 über unserem durchschnittlichem Verbrauch lag.

Quellschuettung_Leups_2

Wir danken der Jura-Gruppe für das zur Verfügung gestellte Zahlenmaterial, der hier ergänzte Mittelwert ergibt sich aus den Tabellenwerten der S. 140-145 des Statusberichts den der Wasserversorger in seinem Downloadbereich öffentlich zur Verfügung stellt.

Mit Verwunderung stellen wir jedoch fest, daß es zu den Jahren 2007 und 2015 wohl unterschiedliche Zahlen im Hause Juragruppe gibt, die nunmehr veröffentlichten Zahlen stimmen mit den bisher veröffentlichten des Statusberichtes für diese Jahre nicht überein. Vor diesem Hintergrund haben wir auch das Jahr 2017 nicht in das Diagramm aufgenommen, wir müssen hier wohl erst mal nachfragen, ob diese Zahlen auch die richtigen sind.

Besser als Wasser der Juragruppe

Wie doch die Meinungen auseinander gehen…

Laut Juragruppe sei

  • das Leupser Wasser keimbelastet,
  • die Quellschüttung nicht ausreichend und
  • der Zustand der Leupser Anlage nicht zu beanstanden.

Diplomgeologe Dr. Otto Heimbucher ist da ganz anderer Meinung, gemäß seiner fachlichen Aussage hat

  • das Leupser Wasser „eine hervorragende Qualität“,
  • „die Menge der Quellschüttung reicht in jedem Fall aus“ und
  • „der Zustand der Einrichtung ist katastrophal“. Weder die Quellfassung, die unbedingt eingezäunt gehört, noch die Gebäude entsprechen „den Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes, des bayerischen Wassergesetzes und den Hygienevorgaben“ (wer hätte das gedacht!).

Außerdem bestätigt Dr. Heimbucher, daß

  • die Leupser Wasserversorgung mit zwei Quellen zwei Standbeine hat, somit ein drittes nicht braucht und
  • „das Leupser Wasser von den Werten her besser als das Wasser der Juragruppe“ ist.

Diese und weitere interessante Ausführungen von Diplomgeologe Dr. Otto Heimbucher finden Sie im Bericht des Nordbayerischen Kurier vom 31.03.2018.

Löschwasserversorgung

Heute wollen wir uns mal mit dem Thema Löschwasserversorgung beschäftigen. Dieses Thema hat natürlich auch einen Platz im bereits oft zitierten Statusbericht der Juragruppe betreffend der Leupser Wasserversorgung. Hier ein Auszug aus dem Bericht Seite 4 unten: „Nach DVGW-Arbeitsblatt W 405 / 6 beträgt der Löschwasserbedarf von kleinen ländlichen Orten 48 m³/h. Dieser ist für zwei Stunden zu bevorraten. Bei einer Reduzierung des tatsächlichen Speichervolumens, kann diese Forderung somit nicht mehr eingehalten werden.“

Im DVGW-Arbeitsblatt W 405 / 6, welches sich auch im Statusbericht der Juragruppe ab Seite 38 befindet, wird eindeutig beschrieben daß zur Deckung des Löschwasserbedarfs neben dem Trinkwasserrohrnetz auch unerschöpfliche Wasserquellen (z.B. offene Gewässer), Löschwasserteiche oder –brunnen , Entnahme aus Zierteichen oder Schwimmbecken sowie die Bereitstellung von Löschwasser durch Tanklösch- oder Behälterfahrzeuge verwendet werden dürfen (Punkt 8 auf Seite 9 im DVGW-Arbeitsblatt, bzw. auf Seite 46 des Statusberichtes). Die oben genannte Argumentation kann daher (wie so oft) nicht nachvollzogen werden. Der Verfasser dieser Zeilen war entweder noch nie in Leups und hat keine Ahnung von den örtlichen Gegebenheiten (Offenes Gewässer, Regenüberlaufbecken…) oder er hat das angesprochene Arbeitsblatt, auf das er sich bezieht, nicht vollständig gelesen. Bitte nachlesen und eigene Meinung bilden.

Quellschüttung

Ein Argument das immer wieder gegen den Erhalt der Leupser Quelle angeführt wird  sei die Verringerung der Quellschüttung. Das heißt ganz einfach ausgedrückt, aus der Leupser Quelle käme tendenziell immer weniger Wasser. In der 145 seitigen Ausführung der Juragruppe wurde dieses Thema ebenfalls aufgegriffen und zum vermeintlichen Beweis dieser Behauptung wurden 8 Seiten Tabellen beigelegt. Leider ist es in dieser Form nicht möglich aus den Zahlen etwas abzulesen oder eine Tendenz über die Jahre hinweg zu sehen. Daher haben wir die die Zahlen aus dem Dokument der Juragruppe in Form einer Tabelle zusammengefasst und zur besseren Veranschaulichung als Grafik aufbereitet.  (zum Vergrößern bitte anklicken)
QuellschüttungTabBerechnet wurde zum einen die durchschnittliche Quellschüttung in einem Jahr. Diese unterliegt normalen Schwankungen, eine deutliche Tendenz nach unten ist jedoch nicht erkennbar. Des Weiteren wurde auf Basis dieses Wertes die durchschnittliche Quellschüttung pro Tag berechnet und der durchschnittliche Verbrauch pro Tag gegenübergestellt (ebenfalls aus dem Dokument der Juragruppe). Über die Jahre 2006 bis 2016 gemittelt liefert die Quelle 3,23 mal so viel Wasser wie die Leupser Bürger verbrauchen (min. 2,22 und max. 3,66).

QuellschüttungFMIn der Grafik sind zusätzlich die Werte aus dem Jahre 1956 enthalten. Es lässt sich ganz leicht erkennen, dass die Quellschüttung (grün) abgesehen von natürlichen Schwankungen meist sogar oberhalb des Jahresmittelwertes von 1956 (rot) liegt.

Nochmals der Hinweis: diese Zahlen kommen direkt vom Wasserversorger Juragruppe und belegen ganz deutlich die Leistungsfähigkeit der Leupser Quelle.

Zusammenfassend lässt sich folgendes festhalten. Das beigefügte Zahlenwerk der Juragruppe belegt in keinster Weise die Behauptung, dass die Quellschüttung der Leupser Quelle nachlässt. Als interessierter Bürger muss man sich auch hier wieder wundern. Bitte bilden Sie sich selbst Ihre Meinung.

Halbwissen ist schlimmer als Unwissen

In der lokalen Presse war vor kurzem von einer Verkeimung des Leupser Wassers die Rede. Als „Beweis“ hierfür dient eine Reihe von Wasserproben die im Auftrag der Juragruppe im Januar 2018 durchgeführt wurden. Diese Probereihe hat ergeben dass in mehreren Fällen das Rohwasser vor UV-Anlage eine Keimbelastung aufwies und dieses somit nicht der Trinkwasserverordnung entsprach.

Leider wurden in der lokalen Presse diese Informationen nur platt weitergegeben und (wie üblich) nicht hinterfragt. Daher anbei eine kleine Erläuterung die dem interessierten Leser ermöglicht die erhaltenen Informationen im richtigen Zusammenhang zu sehen.

Die Leupser Quelle ist eine Oberflächenquelle. Daher beeinflussen äußere Faktoren wie z. B. Jahreszeit und Niederschlag direkt die Quellschüttung sowie auch die Wasserqualität des Rohwassers. Daher kann es im Jahresverlauf zu Schwankungen kommen. „Oberflächennahe Quellwässer neigen insbesondere bei Starkniederschlägen zu Verkeimungen. Aus diesem Grund wird das Wasser auch über einen Trübstofffilter mit nachgeschalteter UV-Desinfektion geführt“ (Auszug aus dem bereites vielzitierten Gutachten von Herrn Muschler). Die in dem Artikel angesprochenen belasteten Wasserproben sind daher nicht als Nachweis für eine generell mangelnde Qualität der Quelle zu sehen.

Ein weitere Tatsache die Verwunderung hervor ruft ist der Hinweis, dass die Rohwasserproben nicht der Trinkwasserverordnung entsprechen. Das ist zwar faktisch nicht falsch, jedoch in keinster Weise relevant. Rohwasserproben müssen nicht der Trinkwasserverordnung entsprechen, die Trinkwasserverordnungen betrifft nämlich nur das Reinwasser (Rohwasser nach Aufbereitung), also nur das Wasser das beim Endverbraucher aus dem Hahn kommt und daran gibt es nichts zu beanstanden. Die hier gewählte Formulierung hat also nur den Zweck den nicht fachkundigen Leser zu verwirren und eine negative Meinung zu erzeugen.

PS: Kleiner Hinweis noch am Rande. Auf der Website der Juragruppe stehen im Downloadbereich eine Vielzahl von Prüfberichten nach Trinkwasserverordnung aus diversen Ortsnetzen. Keine dieser Proben wurde vom Rohwasser entnommen! Bei Interesse einfach mal online gehen und die Fakten selbst checken.

Krankes Wasser – Fehlendes Fachwissen oder bewusste Täuschung?

Im Zusammenhang mit der Leupser Quelle wird in der Presse geradezu inflationär der Begriff „krankes Wasser“ verwendet. In gefühlt jedem Pressebericht ist vom „sogenannten kranken Wasser“ die Rede. Der aufmerksame und interessierte Zeitungsleser stellt sich nun aber die Frage, was steckt hinter diesem Begriff. Die Antwort darauf ist genauso überraschend wie erschreckend. Den Begriff „krankes Wasser“ gibt es nämlich überhaupt nicht. Allein schon durch die Aussage „sogenanntes krankes Wasser“, wird dem Leser der Eindruck vermittelt, es handele sich hierbei um einen wissenschaftlich belegten und begründeten und in Fachkreisen gebräuchlichen Begriff im Zusammenhang mit Wasser und Wasserqualität. Aber leider weit gefehlt. Laut dem Gesundheitsamt Bayreuth ist der Begriff „krankes Wasser“ in keiner Form wissenschaftlich belegt und fundiert und wird vom Gesundheitsamt Bayreuth als Definition vehement abgelehnt. Auch wenn man Ihn als Suchbegriff bei Google eingibt, kommt als Suchergebnis nicht etwa die Seite vom Gesundheitsamt oder vom Wasserwirtschaftsamt oder eine wissenschaftliche Abhandlung über Wasserqualität. Nein, man wird auf die Berichterstattung des Nordbayerischen Kuriers über das Leupser Wasser verwiesen. Abschießend stellt sich daher nur noch eine Frage: Wer nennt dieses „sogenannte kranke Wasser“ eigentlich so? Anscheinend wird dieser Begriff nämlich nur von einer Stelle verwendet. Handelt es sich hierbei schlicht und einfach um fehlendes Fachwissen oder um bewusste Täuschung. Bilden Sie sich selbst Ihre Meinung.

Solidargemeinschaft

Zur Stellung der Ortschaft Leups im Zweckverband Juragruppe gibt es immer wieder Missverständnisse sowie fehlerhafte oder unvollständige Aussagen und Berichterstattungen. Daher hierzu eine kurze Erklärung und Erläuterung.

Die Ortschaft Leups hat seine Wasserversorgung in der Vergangenheit selbst aufgebaut, bezahlt und betrieben. Im Zuge der Eingemeindung im Jahr 1978 ging diese an die Stadt Pegnitz über. Im selben Jahr trat dann die Stadt Pegnitz dem Zweckverband Juragruppe bei. Seit dieser Zeit kümmert sich der Zweckverband Juragruppe um die Wasserversorgung der Stadt Pegnitz sowie all Ihrer Ortsteile(damit natürlich auch Leups!). Die Bürger der Ortschaft Leups zahlen somit seit mittlerweile 40 Jahren in die Solidargemeinschaft Zweckverband Juragruppe ein. Genauso wie es die Bürger alle anderen Städte und Ortschaften auch tun, die Mitglied des Zweckverbands sind.

In den letzten Jahrzehnten wurden vom Zweckverband Juragruppe in vielen Städten und Ortschaften Investitionen zur Wartung und Sanierung der örtlichen Wasserversorgung getätigt. Die Kosten hierfür wurden im Rahmen der Solidargemeinschaft getragen. Das heißt, auch die Leupser Bürger haben sich in den letzten 40 Jahren solidarisch an allen Kosten beteiligt. In der direkten Umgebung von Leups wurden vor einigen Jahren noch Millionenbeträge in die Sanierung einer Quelle als Insellösung investiert. Und wie bereits erwähnt, auch hier hat Leups im Rahmen der Solidargemeinschaft seinen Beitrag geleistet.

Zusammenfassend lässt sich folgendes festhalten: Die Bürger der Ortschaft Leups zahlen seit 40 Jahren in die Solidargemeinschaft ein. In die Sanierung und Erhaltung Ihrer eigenen Wasserversorgung wurde in dieser Zeit aber kaum etwas investiert. Als Beweis hierfür dient das Leupser Wasserhaus, welches sich in einem erbärmlichen Zustand befindet. Die Leupser Bürger fordern daher nur was Ihnen zusteht, nämlich gleiches Recht für alle.

kam der Zerfall der Anlage so plötzlich, überraschend und unaufhaltsam?

Sicherlich hat sich schon jeder gefragt, wie es sein kann, daß die Leupser Wasseranlage in einem solch erbärmlichen Zustand ist. Ist der Zerfall wirklich so schnell und überraschend gekommen? Konnte man tatsächlich nichts dagegen tun? War es höhere Gewalt oder haben ausserirdische Kreaturen die Anlage innerhalb von Sekunden um Jahrzehnte altern lassen?
Ja, so muss es gewesen sein, denn laut Aussagen der Juragruppe ist täglich ein Mitarbeiter vor Ort. Nach den dafür in den Raum gestellten Personalkosten von jährlich ca. 30.000€ müssen die Mitarbeiter sogar mehrere Stunden dort verbringen. Sollte ihnen dabei der miserable Zustand nicht aufgefallen sein?
Außerdem sollte der Wasserversorger laut § 14 der Trinkwasserverordnung mindestens einmal jährlich die Schutzzonen besichtigen und das Ergebnis dokumentieren. Bestimmt hätte da ein Mitarbeiter die Zersetzung der Gebäude bemerkt.
Folglich muss der Zerfall erst in den letzten Monaten geschehen sein und in rasanter Geschwindigkeit, anders lässt es sich nicht erklären warum bis heute keine Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Ja genau, das ist die einzig schlüssige Erklärung für das Verhalten der Juragruppe. Seltsam ist nur wieso Werkleiter Hans Hümmer schon im  Jahre 1996 von Sanierung gesprochen hat. Hatte er schon eine Vorahnung oder Kontakt mit den ausserirdischen Kreaturen?

 

krankes Wasser oder krankes Wasserhaus ?

Behauptung:

  • Von Seiten der Juragruppe wird unser gutes Leupser Wasser von der Quelle weg als krankes Wasser betitelt.

Info:

  • Das aus der Quelle/Quellfassung kommende Wasser, das sog. Rohwasser gelangt über die Wasseraufbereitung (UV-Entkeimung) und wird so zum Reinwasser.

Fakten:

  • Wäre die Quelle tatsächlich schlecht, also ein „krankes Wasser“ in dem E. coli Bakterien vorkommen, dann müssten diese Bakterien immer darin nachzuweisen sein.
  • Nach der Aufarbeitung dürften Bakterien NICHT mehr im Wasser zu finden sein.
  • Bakterien wurden jedoch im Roh- als auch im Reinwasser, d.h. vor und nach der UV-Entkeimung nachgewiesen. Folglich arbeitet entweder die Entkeimung nicht richtig (was nicht anzunehmen ist) oder die Bakterien gelangen erst NACH der Aufbereitung ins Wasser.
  • Bei E. coli handelt es sich um ein Bakterium das im menschlichen oder tierischen Darm vorkommt.
  • Da die Bakterienkolonien in unserem Wasser NICHT dauerhaft nachzuweisen sind sondern in den letzten zehn Jahren zwei mal schubweise auftraten kann es auch nicht ursächlich an der Quelle liegen.

Richtigstellung:

  • Die im Leupser Wasser nachgewiesenen Bakterien stammen NICHT von einem „kranken Wasser“ bzw. einer „kranken Quelle“ sondern sind dem maroden Gesamtzustand der Anlage zuzuschreiben, d.h. die Verkeimung geschieht höchstwahrscheinlich IN der Anlage durch Fäkalien von Kleintieren die dort ungehindert Zugang haben. Die Ursache ist somit ein „krankes Wasserhaus“.