So geht es nicht !

Die Juragruppe missbraucht Leups als Bauernopfer für Fördergelder zum Bau der Fernleitung, aber Leups braucht keine Fernleitung !

Wir Bürger von Leups sind für den Erhalt unseres guten, reinen Leupser Quellwassers und gegen den Zwangsanschluss an die Fernleitung der Juragruppe, deren Wasser stark kalk- und nitrathaltig ist und Abbauprodukte von Pflanzenschutzmitteln enthält.

Wir Leupser haben vor über 50 Jahren das Quellhaus und den Hochbehälter in Eigenleistung erbaut. Nach Übergabe an die Stadt Pegnitz 1978 im Zuge der Eingemeindung und später an den Zweckverband Juragruppe wurde bis heute so gut wie nichts für den Erhalt der Anlage investiert. Aufgrund des maroden Zustandes kam es in den letzten 10 Jahren ein paar mal zur Verkeimung des Wassers mit Darmbakterien (E-Coli). Von Seiten der Juragruppe wird unsere Quellwasser nun als „krankes Wasser“ bezeichnet und damit auch der Zwangsanschluss an die Fernleitung der Juragruppe begründet.

Unser Leupser Quellwasser ist laut Gutachten vom 20.06.2017 in hygienischer Hinsicht nicht zu beanstanden, es können keine Giftstoffe nachgewiesen werden, es ist mit einem Härtegrad von 1,0 ein sehr weiches Wasser und der niedrige Nitratgehalt weist nicht auf eine Beeinflussung durch landwirtschaftliche Bodenbearbeitung hin.

Im Wasser der Fernleitung (Ortsnetz Pegnitz) hingegen konnten laut Gutachten vom 13.10.2017 Abbauprodukte von Pflanzenschutzmittel- und Biozidprodukt-Wirkstoffen (Desethylatrazin) nachgewiesen werden und es ist mit einem Härtegrad von 17,6 ein äußerst hartes, kalkhaltiges Wasser. Ausserdem zeigt der Nitratgehalt von 30mg/l im Wasser des Leitungssystems der Juragruppe eine deutliche Beeinflussung durch landwirtschaftliche Bodenbearbeitung auf.

Hier im Faktencheck und in den Medienberichten finden Sie aktuelle Informationen.

Die OnlinePetition unserer Bürgerinitiative erreichte über 1000 Unterstützer !

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